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	<title>Kommentare für neusprech.org</title>
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	<description>Sprache bringt es an den Tag</description>
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		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von manfred (60)</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2482</link>
		<dc:creator>manfred (60)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:09:48 +0000</pubDate>
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		<description>Es handelt sich weder um einen Versprecher, noch muß man die menschenverachtende Terminologie der Militaristen bemühen. Die &quot;Anschlußverwendung&quot; ist eine folgerichtige Fortführung der neoliberalen Ideologie, die wirtschaftswissenschaftlich den Menschen als &quot;Humankapital&quot; betrachtet. Folgerichtig ist auch, daß dieser Begriff zum Wortschatz der FDP-Funktionäre gehört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es handelt sich weder um einen Versprecher, noch muß man die menschenverachtende Terminologie der Militaristen bemühen. Die &#8220;Anschlußverwendung&#8221; ist eine folgerichtige Fortführung der neoliberalen Ideologie, die wirtschaftswissenschaftlich den Menschen als &#8220;Humankapital&#8221; betrachtet. Folgerichtig ist auch, daß dieser Begriff zum Wortschatz der FDP-Funktionäre gehört.</p>
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		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von kohland roch</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2458</link>
		<dc:creator>kohland roch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 20:51:54 +0000</pubDate>
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		<description>Anschlüsse sind schon so eine Sache... egal ob an Österreich oder Handelswege für Deutschland... *hust* 

Kurioserweise überblickt man diese Anschlüsse, Ausschüsse und Anschisse erst, wenn man mal den TV-Anschluss zum Abschuss freigibt. 

:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anschlüsse sind schon so eine Sache&#8230; egal ob an Österreich oder Handelswege für Deutschland&#8230; *hust* </p>
<p>Kurioserweise überblickt man diese Anschlüsse, Ausschüsse und Anschisse erst, wenn man mal den TV-Anschluss zum Abschuss freigibt. </p>
<p>:)</p>
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		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Fritz</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2456</link>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 13:01:22 +0000</pubDate>
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		<description>Gut gehört! 
Obwohl sich Rössler vermutlich nur in den Tücken der deutschen Komposita verfangen hat, also im Bürokratendeutsch, das präzise sein möchte und dabei so umständlich wird, bis es im Jargon der Unmenschlichkeit versumpft. 
Im Kopf hatte er irgendetwas mit &quot;Anschluss&quot;, &quot;die Frauen müssen sich jetzt schnell um einen Anschlussjob bemühen&quot;. So kann er das aber nicht sagen, die sind ja &quot;Opfer&quot;, denen muss man helfen. Also wollte er das mit dem Anschlussjob nicht allein den Frauen zur Aufgabe machen, sondern auch den Arbeitsämtern als Aufgabe zuschustern. Und da landete er dann unglücklicher- oder verrätischerweise bei der Anschlussverwendung. 
So etwas passiert immer, wenn man einen Krückstock verschluckt und den Kontakt mit der natürlichen Sprache verliert. Männern fällt das flüssige Reden ja sowieso oft ziemlich schwer, deshalb hört man so ein Bürokratengestammel immer eher von ihnen. Es ist letztlich die Unfähigkeit, sich natürlich auszudrücken. Das trägt viel bei zur Kluft zwischen denen oben in der Politik und denen unten an und vor der Kasse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut gehört!<br />
Obwohl sich Rössler vermutlich nur in den Tücken der deutschen Komposita verfangen hat, also im Bürokratendeutsch, das präzise sein möchte und dabei so umständlich wird, bis es im Jargon der Unmenschlichkeit versumpft.<br />
Im Kopf hatte er irgendetwas mit &#8220;Anschluss&#8221;, &#8220;die Frauen müssen sich jetzt schnell um einen Anschlussjob bemühen&#8221;. So kann er das aber nicht sagen, die sind ja &#8220;Opfer&#8221;, denen muss man helfen. Also wollte er das mit dem Anschlussjob nicht allein den Frauen zur Aufgabe machen, sondern auch den Arbeitsämtern als Aufgabe zuschustern. Und da landete er dann unglücklicher- oder verrätischerweise bei der Anschlussverwendung.<br />
So etwas passiert immer, wenn man einen Krückstock verschluckt und den Kontakt mit der natürlichen Sprache verliert. Männern fällt das flüssige Reden ja sowieso oft ziemlich schwer, deshalb hört man so ein Bürokratengestammel immer eher von ihnen. Es ist letztlich die Unfähigkeit, sich natürlich auszudrücken. Das trägt viel bei zur Kluft zwischen denen oben in der Politik und denen unten an und vor der Kasse.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Veit</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2455</link>
		<dc:creator>Veit</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:51:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Kai 
Rösler hat sich bemüht, es pietätvoll zu sagen. Hat nicht geklappt, weil nicht der Mensch im Mittelpunkt seiner Politik steht. 
Abgesehen davon, sind hier viele Menschen unterwegs, die die FDP (gerne) runtermachen. Man sollte aber nicht vergessen, dass unsere moderne  Gesellschaft nur liberal funktionieren kann. Wenn keine andere Partei dem Rechnung trägt, wird die FDP oder etwas Ähnliches zurückkommen! 
So hoffe ich, die Piraten werden das Liberale vertreten, ausgewogen mit dem Sozialen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kai<br />
Rösler hat sich bemüht, es pietätvoll zu sagen. Hat nicht geklappt, weil nicht der Mensch im Mittelpunkt seiner Politik steht.<br />
Abgesehen davon, sind hier viele Menschen unterwegs, die die FDP (gerne) runtermachen. Man sollte aber nicht vergessen, dass unsere moderne  Gesellschaft nur liberal funktionieren kann. Wenn keine andere Partei dem Rechnung trägt, wird die FDP oder etwas Ähnliches zurückkommen!<br />
So hoffe ich, die Piraten werden das Liberale vertreten, ausgewogen mit dem Sozialen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Kai Biermann</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2454</link>
		<dc:creator>Kai Biermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:38:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://neusprech.org/?p=2547#comment-2454</guid>
		<description>@Veit

Der Witz der Abstraktion ist, dass das Gesagte nicht so finster rüberkommt, wie es gemeint ist, deswegen tun Politiker das. Stellen Sie sich den Aufschrei vor, wenn Rösler schulterzuckend gesagt hätte, da müssen sich 10.000 Frauen nun eben mal schnell um einen neuen Job bemühen.

lg
Kai Biermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Veit</p>
<p>Der Witz der Abstraktion ist, dass das Gesagte nicht so finster rüberkommt, wie es gemeint ist, deswegen tun Politiker das. Stellen Sie sich den Aufschrei vor, wenn Rösler schulterzuckend gesagt hätte, da müssen sich 10.000 Frauen nun eben mal schnell um einen neuen Job bemühen.</p>
<p>lg<br />
Kai Biermann</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Kai Biermann</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2453</link>
		<dc:creator>Kai Biermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:36:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://neusprech.org/?p=2547#comment-2453</guid>
		<description>Wenn ich nicht irre, entstand das Berufsbeamtentum aus dem Gedanken militärischer Organisation heraus. Erfunden von Friedrich Wilhelm I., genannt der Soldatenkönig.

Beste Grüße
Kai Biermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich nicht irre, entstand das Berufsbeamtentum aus dem Gedanken militärischer Organisation heraus. Erfunden von Friedrich Wilhelm I., genannt der Soldatenkönig.</p>
<p>Beste Grüße<br />
Kai Biermann</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Logomachist</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2452</link>
		<dc:creator>Logomachist</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:33:15 +0000</pubDate>
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		<description>Es werden keineswegs nur beim Militär Menschen &quot;verwendet&quot;, sondern gemäß Jurajargon alle Beamten. Das macht die Formulierung in meinen Augen nicht besser, entschärft aber zumindest ein bißchen den Gewaltaspekt, der durch die ausschließliche Erwähnung des militärischen Sprachgebrauchs in Ihrem Artikel stark betont wird. 

In dem Zusammenhang des Interviews stimme ich zu, daß es sich um eine (kalkulierte?) Herabwürdigung handelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es werden keineswegs nur beim Militär Menschen &#8220;verwendet&#8221;, sondern gemäß Jurajargon alle Beamten. Das macht die Formulierung in meinen Augen nicht besser, entschärft aber zumindest ein bißchen den Gewaltaspekt, der durch die ausschließliche Erwähnung des militärischen Sprachgebrauchs in Ihrem Artikel stark betont wird. </p>
<p>In dem Zusammenhang des Interviews stimme ich zu, daß es sich um eine (kalkulierte?) Herabwürdigung handelt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Slash</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2451</link>
		<dc:creator>Slash</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:29:19 +0000</pubDate>
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		<description>Welch schön entlarvender Freudscher Versprecher, der Einblick in das abgründige Menschenbild dieser Person offenbart. Danke, FDP-Chef; da weiß man, wo man dran ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welch schön entlarvender Freudscher Versprecher, der Einblick in das abgründige Menschenbild dieser Person offenbart. Danke, FDP-Chef; da weiß man, wo man dran ist.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Veit</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2450</link>
		<dc:creator>Veit</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:28:51 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich es recht bedenke, sollte man nicht zu viel auf solchen Wörtern rumreiten. Politiker müssen ein Stück weit abstrakt denken und formulieren auch so. Dieser denkt eben in wirtschaftlichen Kategorien, so, dass der Mensch für den Markt da sei. 
Die Haltung der FDP, Schlecker Pleite gehen zu lassen und nicht staatlich zu subventionieren, fand ich allerdings richtig, obwohl ich definitiv kein FDP-Wähler bin. 
Hoffentlich entwickeln sich die Piraten so, dass ihr &#039;sozial&#039; vor &#039;liberal&#039; nicht heißt, gestrichene Arbeitsplätze künstlich zu erhalten, sondern die Leute in Würde, also ohne den Druck abzusichern, Erwerbsarbeit zu suchen, obschon es nicht mehr so viel davon gibt. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre eine Möglichkeit dahingehend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich es recht bedenke, sollte man nicht zu viel auf solchen Wörtern rumreiten. Politiker müssen ein Stück weit abstrakt denken und formulieren auch so. Dieser denkt eben in wirtschaftlichen Kategorien, so, dass der Mensch für den Markt da sei.<br />
Die Haltung der FDP, Schlecker Pleite gehen zu lassen und nicht staatlich zu subventionieren, fand ich allerdings richtig, obwohl ich definitiv kein FDP-Wähler bin.<br />
Hoffentlich entwickeln sich die Piraten so, dass ihr &#8216;sozial&#8217; vor &#8216;liberal&#8217; nicht heißt, gestrichene Arbeitsplätze künstlich zu erhalten, sondern die Leute in Würde, also ohne den Druck abzusichern, Erwerbsarbeit zu suchen, obschon es nicht mehr so viel davon gibt. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre eine Möglichkeit dahingehend.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Anschlussverwendung von Christoph Kappes</title>
		<link>http://neusprech.org/anschlussverwendung/comment-page-1/#comment-2449</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:13:21 +0000</pubDate>
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		<description>da brauchen wir die Kategorie des &quot;Bösen&quot; gar nicht, da tut´s die Menschwürde:
http://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>da brauchen wir die Kategorie des &#8220;Bösen&#8221; gar nicht, da tut´s die Menschwürde:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel</a></p>
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