Von BKA-Chef Jörg Ziercke, einigen Unionspolitikern und Urheberrechtsverwertern bemühtes Synonym für das Internet. Suggeriert Rechtlosigkeit und Chaos. Doch Recht bezeichnet die Gesamtheit der Gesetze. Die gelten durchaus auch im und für das Netz. Nur ist die Strafverfolgung dort nicht so effektiv, wie es die Möglichkeiten des Mediums theoretisch zulassen – eine vollständige Überwachung des R.-s wäre zwar technisch umsetzbar, ist rechtlich aber nicht zulässig. Das Grundgesetz nennt diesen Zustand Privatsphäre. Die Verwendung von R. zeigt damit vor allem, dass eine klassische Befürchtung des Datenschutzes berechtigt ist: Wo Daten sind, wird es jemanden geben, der sie sammeln und auswerten will.
Weitere sprachlichen Umdeutungen und Neuschöpfungen:

Zum letzten Satz:
Wo Tröge sind, da kommen Schweine.
[...] in sich: kopieren passt nicht zu rauben) und somit bösartiger Quatsch. Wenn jene, die so gern vom rechtsfreien Raum Internet reden, rechtliche Begriffe so missbrauchen, müssen sie sich nicht wundern, wenn ihnen niemand mehr [...]
[...] ist der Neusprech schon im Fussball angekommen. [...]
Aufgelesen und kommentiert 2011-04-05…
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Um mal einen deutschen Toptweet zu zitieren: “Wer behauptet, das Internet sei ein rechtsfreier Raum, der soll mal versuchen, sich bei YouTube ein Musikvideo anzuschauen…”